Physikalische Radiästhesie und die Lecherantenne

 

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Lecherantenne mit Halbleiterschieber, Abschwächer, Nosodenhalter und Peilstäbchen, Polarisationsmagnet, Wendeschieber Halbleiter -Kapazitiv, Yin-Yang-Schieber
 

Die Lecherantenne

Die physikalische Radiästhesie benutzt, anders als die rein mentale Radiästhesie, Prinzipien der Mikrowellenphysik und der Optik. Dadurch sind Messergebnisse von verschiedenen Praktizierenden der Radiästhesie vergleichbar. Mit gleichen Werkzeugen und gleicher Vorgehensweise kommt es zu übereinstimmenden Ergebnissen. Das ist ein Vorteil gegenüber der herkömmlichen mentalen Radiästhesie, wo jeder praktizierende seinen eigenen individuellen Ansatz verfolgt. Entwickelt hat diese physikalische Radiästhesie ein Physiker.

Der Hochfrequenzphysiker Reinhard Schneider aus Wertheim verstand die Wünschelrute als eine auf elektromagnetische Wellenlängen abstimmbare Dipolantenne. Es wird mit auf Grifflängen markierten  Kunststoffruten (Gabelruten) gearbeitet, die bei Einstellung auf eine Wellenlänge (Wellenlänge minus Antennenverkürzungsfaktor = Grifflänge) optimale Resonanz und damit eine Rutenreaktion ermöglichen.

Reinhard Schneiders wichtigste Erfindung war dabei die Lecherantenne, die vor allem zur Überprüfung der mit einer Kunsstoffrute gefundenen Messwerte geieignet ist. Die Lecherantenne hat starre Handgriffe, die an einer Druckplatine befestigt sind. Die Druckplatine enthält eine U-förmige Lecherleitung, die nach definierten Konstruktionsdaten angefertigt worden ist, in deren Mitte sich ein ebenfalls gedruckter Maßstab befindet.

Die Lecherleitung wird durch einen Kurzschlußschieber mit eingefügtem Schleifdraht abgestimmt. Die Haltungstechnik der Lecherantenne entspricht der einer Kunststoff-Grifflängenrute.  Die richtige Spannung lässt sich durch Übung innerhalb einer knappen halben Stunde erarbeiten. Vor jedem Gebrauch der Lecherantenne muß zunächst der Kurzschlußschieber richtig eingestellt werden.

Durch Einsetzen des zur Lecherantenne zugehörigen Magnetstäbchens in den linken Handgriff, der hohl ist (die Skala der L-Antenne ist immer der Körperseite zugewandt), kann der Lecherantenne die Eigenschaft eines magnetisierten Dipols gegeben werden. Damit können links- und rechtsdrehende Polarisationen unterschieden werden.
Die Lecherantenne ist als Wort-/Bildmarke beim Deutschen Patentamt geschützt.