Was ist Physikalische Radiästhesie im Unterschied zur rein mentalen Radiästhesie?
Mein Lehrmeister Reinhard Schneider entwickelte Zeit seines Lebens diese Methode,
die die alte Kunst des Rutengehens mit der modernen Hochfrequenzphysik verknüpft.
Vorteil: Jeder kann diese Methode, die physikalische Prinzipien der Optik
und Hochfrequenztechnik nutzt, erlernen und sie ist überprüfbar -
d.h. mit gleicher Vorgehensweise kommen unterschiedliche Menschen zu gleichen Ergebnissen.
 

Reinhard Schneider, Wertheim 1925 - 2001

• war Diplomphysiker und Hochfrequenzspezialist. Ab 1949 entwickelt sich sein lebenslanges Interesse für Radiästhesie, angeregt durch den Direktor des Instituts für theoretische Physik, Prof. Kratzer, sowie unterstützt durch seinen Lehrmeister, den Rutenmeister Albert Heine.

• Diplomarbeit «Methoden zur Messung der natürlichen elektromagnetischen Strahlung im Radiofrequenzbereich». Kontakte mit führenden Rutenmeistern. Reinhard Schneider ist tagsüber als beratender Physiker tätig, nachts liest er alles, was  zum weiten Thema Radiästhesie schon seit dem15. Jahrhundert niedergeschrieben wurde. Sein Interesse gilt der physikalischen Beweisbarkeit der Radiästhesie.

• Beruflich betreibt er erfolgreich ein Ingenieurbüro für Verfahrens- und Mikrotechnik. Forschungsaufträge für Elektronikfirmen und  Bundesministerien  im Bereich Mikrowellenphysik (Geigerzähler , Kapillarelektrometer).

• In den 50er und beginnenden 60er Jahren entwickelt Reinhard Schneider die Grifflängentechnik. Für ihn ist die Wünschelrute eine abstimmbare Antenne und der Mensch ein hochsensibler Empfänger. Er entwickelt die nach dem Physiker Lecher benannte Lecherantenne, ein Präzisionsinstrument zur Differenzierung und reproduzierbaren Messung von elektromagnetischen Wellenlängen im cm-Wellenlängenbereich.

• Er ist Mitbegründer des «Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann« 1961 und leitet dort die Ausbildung der Rutengänger. Bald darauf begründet er mit dem Forschungskreis «Bronnbacher Kreis» und der eigenen Zeitschrift ATR und zwei Lehrbüchern seine eigene physikalische Ausrichtung der Radiästhesie, die viel Zulauf und Anerkennung findet.
Es ist sinnvoll, eine Wünschelrute als Antenne aufzufassen (...) und dabei wird es sich zeigen, dass eine ganze Reihe von Eigenschaften, die man an einem Rutengänger beobachten kann, durch Schlußfolgerungen aus der Antennentheorie erklärt werden können.
1. Das Empfangssystem Mensch spricht auf Wellenlängen von mind. 0,5cm bis über 10m an. 2. Das Empfangssystem ist durch eine geeignete Antenne (u.a. V-Dipol, Pendel, Lecher-Antenne usw.), deren Abmessungen zweckentsprechend gewählt sind, abzustimmen. 3. Das Empfangssystem besitzt eine extrem hohe Empfindlichkeit. 4. Das Empfangssystem: Wünschelrute-Mensch läßt sich bei geeigneten Vorraussetzungen wie ein technischer Empfänger einsetzen. Es lassen sich damit auch durchaus Aussagen zu den Begriffen Antennenempfangscharakteristik, Arbeitswellenlänge, Intensität und Polarisation nach den, in der elektromagnetischen Meßtechnik üblichen Arbeitsmethoden gewinnen (aus Leitfaden 2, 49ff und ATR 3, S. 14-15) Da diese Versuche durchaus reproduzierbar sind, dienen sie der Antennenphysik als Bestätigung der echten Antennenfunktion einer geeigneten „gabelförmigen Wünschelrute“ (ATR 3, S. 13)

•  Ab 1978 Seminare, Vorträge, Reisen zum Thema physikalische Radiästhesie, in Gegenüberstellung zur bis dahin meist üblichen Mentalen Radiästhesie.

• Durchführung von internationalen Symposien zum Thema «Radiästhesie - Physik - Naturwissenschaft»  in Elmau (1980),in Insbruck (1987), in Veitshöchheim (1992). Forschungsprojekte über Unkonventionelle Methoden der Krebsbehandlung und «Erdstrahlen und Krebs».

• Standardisierte Versuchsanordnungen und strenge wissenschaftliche Vorgehensregeln sind seine Ausdrucksweisen und dennoch ist er als Physiker daran interessiert, das «Un- sichtbare» sichtbar und erklärbar zu machen. Ein Genie im Entwickeln immer wieder neuer faszinierender Zusammenhänge, ist er immer bereit, weiter zu denken, zu überprüfen, zu verwerfen und neu anzufangen. Ein umfangreiches naturwissenschaftliches Grundlagenwissen, lässt den Physiker und Mathematiker auch vor der Grenze zur  Metaphysik nicht Halt machen.

• Am 30.6.2001 stirbt Reinhard Schneider während eines Einführungsseminars über der Quelle seiner Lieblingskapelle Liebfrauenbrunn in Werbach.
Ein Freundeskreis seiner ehemaligen und neu hinzukommenden Schüler führt heute seine radiästhetische Forschungsarbeit weiter.

 

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